Wolf-Dietrich Weissbach
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Wir laden Sie und Ihre Freunde ein zum Besuch der Ausstellung »Mind the Gap – Bilder aus dem Untergrund, Fotografien mit der Panoramakamera von Wolf-Dietrich Weissbach« vom 09.06. bis 10.07.2010 in unseren Berliner Galerieräumen.
Öffnungszeiten:
Mittwoch bis Freitag 14-19 Uhr
Samstag 11-17 Uhr
und nach Vereinbarung.
Mind the Gap
Bilder aus dem Untergrund
Fotografien mit der Panoramakamera
von Wolf-Dietrich Weissbach
09.06. – 10.07.2009 in Berlin
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»Mind the gap«, den Spalt zwischen Bahnsteig und Wagon, vielleicht die Kluft zum Mitmenschen, den Abgrund zwischen den Sprachen. Vielleicht gerät man in den Sog einer Lebensader unserer modernen urbanen Welt, zu deren Metapher die U-Bahn taugt. Hier scheint sich die Vernetzung, die Geschwindigkeit, die Getriebenheit und Einsamkeit urbaner Stätten verdichten.
Fotografisch schlachtet Wolf-Dietrich Weissbach diese Orte im Untergrund vielschichtig im Panorama-Format aus. Die handelnden Menschen werden auf Schemen reduziert, auf Gespenster, die zäh durchs Bild schweben oder stolpern, hüpfen, sich im Bild wiederholen. Fototechnisch ist dies das Ergebnis der Kombination von Langzeit- und Mehrfachbelichtung (mitunter erfolgten bis zu dreißig Belichtungen auf dasselbe Stück Film). Das rotierende Objektiv der Panorama-Kamera, wodurch immer nur ein schmaler Streifen belichtet wird, erlaubt eine dehnende Verfolgung von sich in der Drehrichtung aus dem Bildfeld bewegenden Objekten, wie umgekehrt – gegen die Drehrichtung – das bis zum Strich Zusammenquetschen von sich aus dem Bild bewegenwollenden Objekten.
Wolf-Dietrich Weissbach, geboren am 1.2.1952 in der damaligen DDR und mit den Eltern 1956 in den Westen gezogen, studierte Philosophie, Germanistik und Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft. Die Abschlussarbeit zum Magister Artium schrieb er über die Utopien von Thomas Morus, Fichte, Robert Nozick und James M. Buchanan. Seither arbeitet er als Journalist und Fotograf. 1998 begann er mit dem Projekt, möglichst weltweit U-Bahnstationen mit der Panorama-Kamera (Noblex U 150) auf Farbnegativfilm (Negativformat: 5 x 12 cm) zu fotografieren. Bisher entstanden Bilder in Stockholm, Paris, London, Barcelona, Prag, Stuttgart und jüngst in Berlin. Die Serie wird fortgesetzt. Das Projekt wird vom Kulturfond der Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst (Bonn) gefördert.
Die Fotografien der Berliner U-Bahn werden zum ersten Mal in der aktuellen Ausstellung gezeigt.
Info-Email
Barcelona 2002 |
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Berlin (Hallesches Tor) 2009 |
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London (Bakerloo) 2002 |
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London (Jubilee) 2002 |
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Stockholm (Solna Centrum) 1998 |
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Stockholm (T-Centrum) 1998 |
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